Die offiziellen Regeln für Flieger (Seiten 115ff bzw 137ff des Regelbuchs) sind zwar eine merkliche Verbesserung im Vergleich zur ersten Edition (als Flieger alleine eine Schlacht drehen konnten), doch ergaben sich durch einige leider nciht unwichtige Details Konstellationen,d ie geradezu absurd sind. Diese wurzeln vor allem darin, dass die angreifenden Flieger durch Modelle dargestellt werden, welche nach exakt festgelegten Regeln zu platzieren sind und von denen alle relevanten Entfernungen gemessen werden. Dies hat zur Folge, dass Flieger, die nicht am Tisch platziert werden können (also außerhalb des Spielfeldrandes) nicht am Luftangriff teilnehmen, dass die Distanz zwischen den eigenen und den durch die Flieger attackierten gegnerischen Teams verschwindend gering sein kann oder in manchen Fällen mehr als doppelt bis fast dreimal so hoch, und dass Luftabwehr in ihrer effektiven Reichweite teilweise überraschend eingeschränkt ist. Aus diesen Gründen spielen wir mit folgenden Hausregeln:

  1. Jegliche einen Luftangriff betreffende Distanz wird vom anvisierten Team gemessen, sowohl was Luftwabwehrfeuer als auch die Entfernung zu eigenen Teams betrifft.
  2. Fliegermodelle stellen nur Marker dar und müssen aufgrund des Puktes 1 nicht entsprechend den Regeln platziert werden, fallen also auch nicht vom Spielfeldrand an weg.
  3. Die Entfernung, die zwischen dem anvisierten und eigenen Teams eingehalten werden muss wird auf 30cm festgelegt, ist also in vielen Fällen mehr als die den Grundregeln entsprechende effektive Distanz, in manchen bedeutend weniger, jedenfalls einheitlich und unabhängig von der exakten Position des Teams am Spielfeld.